Wenn du merkst: Ich brauche eine Pause
Manchmal merken wir es eigentlich schon.
Wir sind müde.
Alles fühlt sich ein bisschen zu viel an.
Der Kopf ist voll und der Körper möchte eigentlich nur noch Ruhe.
Und trotzdem machen wir weiter.
Vielleicht hilft es, genau hier einmal stehenzubleiben.
Nicht bewerten. Nicht wegschieben. Einfach wahrnehmen.
Ich bin erschöpft.
Allein das kann schon viel verändern.
Und dann darf der nächste Schritt sein, es auszusprechen:
„Ich brauche gerade eine Pause.“
Und sie dir auch wirklich zu nehmen.
Gerade mit Kindern klingt das manchmal leichter, als es ist.
Aber eine Pause muss nicht bedeuten, dass dein Kind plötzlich nichts mehr darf oder alles stillstehen muss.
Vielleicht legt ihr euch zusammen aufs Bett und spielt dort weiter.
Vielleicht macht ihr ein Hörspiel an.
Vielleicht holt ihr die Kuscheltiere dazu und macht es euch auf der Couch gemütlich.
Vielleicht darf dein Kind ein bisschen malen, puzzeln oder spielen, während du einfach daneben sitzt.
Oder ihr geht zusammen nach draußen und du suchst dir einen schönen Platz zum Sitzen, während dein Kind spielt.
Eine Pause darf klein sein.
Sie muss nicht perfekt sein.
Und sie muss auch nicht kinderfrei sein.
Vielleicht ist sie einfach ein bisschen langsamer.
Ein bisschen leiser.
Ein bisschen weniger.
Und vielleicht lernen unsere Kinder dabei ganz nebenbei etwas Wichtiges:
Dass man nicht erst weitermachen muss, bis gar nichts mehr geht.
Dass man merken darf, wenn etwas zu viel wird.
Und dass es gut und richtig ist, gut für sich zu sorgen.
🌿 Ein Moment für dich
Wenn du heute bemerkst, dass du erschöpft bist, frag dich nicht:
„Wie schaffe ich jetzt noch den Rest?“
Sondern vielleicht:
„Was würde mir jetzt ein kleines bisschen Ruhe schenken?“
Und dann darfst du genau das tun. 🩷
